

Helping Hands e.V. und seine lokalen Partner planen zurzeit die folgenden Projekte. In einigen Ländern werden ähnliche Projekte bereits erfolgreich durchgeführt. Falls Sie nähere Informationen zu bestimmten Projekten erhalten möchten, kontaktieren Sie uns bitte.
Wenn Sie eines der folgenden Projekte finanziell unterstützen möchten, geben Sie bitte auf Ihrer Überweisung (auch bei Online-Überweisung) die jeweilige Projektnummer an.
Albanien: Kindergarten
Bangladesch: Kinderzentrum
Bangladesch: Witwen- & Waisen-Dorf
Indien: Kinderzentrum
Indien: Dorfgesundheitsprogramm
Indien: Fahrzeuge für Dorfgesundheitsprogramm
Naher Osten: Material für Kindergärten
Nepal: Kinderzentrum
Sri Lanka: Kinderzentrum
Sri Lanka: Kinderzentrum für Flüchtlingskinder
Südasien: Kleinstunternehmen
Südasien: Sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen
Südasien: Transportmittel
Südasien: Kommunikationsgeräte
Syrien: Schule für irakische Flüchtlingskinder
Nähere Informationen zu Kinderzentren finden Sie hier.
Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen und einem Kind dauerhaft eine Chance auf Bildung und körperliche, soziale und geistige Förderung schenken möchten, dann besuchen Sie bitte unserer Patenschafts-Seite.
Kindergarten in Albanien (Projektnummer 501012)
Ort: Tirana, Albanien
Betrag: Euro 8.500 (örtliche Beteiligung: Euro 1.750)
Ziel: Euro 6.750
Vor fast 20 Jahren endete das kommunistische Regime in Albanien. Aber noch immer ist das Land von großer Armut gezeichnet. Besonders Kinder brauchen dringend Förderung, damit ihnen echte Chancen eröffnet werden können. Ein Kindergarten in Gorre wird von 35–45 Kindern aus umliegenden Dörfern besucht; sie erhalten dort auch ein gesundes Mittagessen, Lern- und Spielmaterial; außerdem werden Seminare für Eltern und verschiedene Veranstaltungen angeboten. Die Familien zahlen monatliche Beiträge, die sie sich leisten können. Nun soll ein ähnlicher Kindergarten in Kamez nahe Tirana eröffnet werden. In diesem Ort existiert zurzeit kein anderer Kindergarten; die Kinder müssen bisher eine weite Strecke zurücklegen und dabei eine extrem gefährliche Straße überqueren. Spenden werden benötigt für die Renovierung und Einrichtung des vorhandenen Gebäudes sowie Material und Unterhaltskosten für die ersten sechs Monate. (Mehr zu diesem Projekt lesen Sie hier.)
Schule für irakische Flüchtlingskinder (Projektnummer 604003)
Ort: Damaskus, Syrien
Betrag:
Euro 27 pro Monat pro Kind (Patenschaft—bitte Land "Syrien—Acts of God" angeben)
Euro 37 pro Kind für das Sommercamp (Projektnummer 604001)
Euro 35 pro Kind für warme Winterkleidung (Projektnummer 604002)
allgemeine Spende für Schule (Projektnummer 604003)
Ziel: jeglicher Betrag
In vielen Städten des Nahen Ostens leben Kinder, die mit ihren Familien aus dem Irak geflüchtet sind. Die meisten können keine regulären Schulen besuchen und haben dadurch praktisch keine Chancen für die Zukunft. Daher bietet der örtliche Partner von Helping Hands in Syrien seit vier Jahren für diese Kinder in einer Schule in Damaskus Nachmittagsunterricht an. Etwa 120 Kinder zwischen 5 und 18 Jahren erhalten dort Unterricht in Arabisch, Englisch, Geschichte, Mathematik, Naturwissenschaften und Ethik; außerdem bekommen sie einen nahrhaften Snack und die Lehrer nehmen sich viel Zeit für Trauma-Seelsorge und individuelle Betreuung. Das Programm finanziert sich vornehmlich durch Patenschaften und lokale (ehrenamtliche) Mitarbeit; für besondere Aktivitäten werden daher weitere Spenden benötigt. Zum Beispiel bekommt jedes Kind im Winter ein warmes Kleidungsstück geschenkt, da es in Syrien deutlich kälter wird als in Bagdad. In den Sommerferien fahren alle Kinder eine Woche zusammen auf ein Camp, das enorm zur Ermutigung und emotionalen Förderung der Kinder beiträgt. (Mehr zu diesem Projekt lesen Sie hier.)
Material für Kindergärten im Nahen Osten (Projektnummer 600011)
Ort: Damaskus, Syrien; Beirut, Libanon; Zarqa und Amman, Jordanien
Betrag:
Euro 400 für Kindergarten in Damaskus (Projektnummer 604011)
Euro 400 für Kindergarten in Beirut (Projektnummer 605011)
Euro 400 für Kindergarten in Amman (Projektnummer 606011)
Euro 400 für Kindergarten in Zarqa (Projektnummer 606021)
Ziel: Euro 1.600
Im Nahen Osten betreibt der örtliche Partner von Helping Hands vier Schulen mit dazugehörigem Kindergarten. In Damaskus, Beirut, Amman und Zarqa besuchen insgesamt 800 Schüler diese Schulen; Familien aus allen religiösen Gruppierungen senden ihre Kinder hierher, da den Kindern hier echte Werte und Charakter vermittelt werden und die Lehrer ihren Einfluss auf die Entwicklung der Kinder sehr wichtig nehmen. Alle vier Schulen liegen in ärmlichen Gegenden; durch niedrige Schulgebühren und Stipendien für bedürftige Kinder ist es auch einkommensschwachen Familien möglich, ihre Kinder hier lernen zu lassen. Der Großteil der Einnahmen bezahlt die Gehälter der Lehrer, daher ist meist sehr wenig übrig für Lernmaterial und Bastelzubehör für die Kindergärten. Damit besonders den Kleinsten Lerninhalte durch Spiel und Spaß vermittelt werden und alle Lerntypen bzw. Lernstile effektiv lernen können, möchte der örtliche Partner für jeden Kindergarten verschiedenes Lern- und Bastelmaterial und Spielzeug (z.B. Lego, Puzzle) anschaffen.
Kinderzentrum in Nepal (Projektnummer 303100)
Ort: Nepal
Betrag: Euro 9.000 pro Zentrum pro Jahr (örtliche Beteiligung: Euro 1.000)
Ziel: Euro 8.000
Viele Kinder in Nepal leben in unmenschlichen Verhältnissen. Besonders in den ländlichen Gegenden haben Kinder wenig Chance auf eine bessere Zukunft. Und selbst wenn sie in die Schule gehen können, sind sie meist so hungrig, dass sie sich kaum aufs Lernen konzentrieren können. In Helping Hands Kinderzentren erhalten benachteiligte Kinder nicht nur Nahrung, Bildung und Gesundheitsvorsorge, sondern auch Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Im Kinderzentrum erhalten 100 Kinder jeden Tag eine nahrhafte Mahlzeit und regelmäßige Gesundheitskontrolle und -vorsorge. Außerdem werden Eltern in Gesundheitsfürsorge, Hygiene und Familienplanung geschult, und Mütter lernen, wie sie mit lokal erhältlichen und erschwinglichen Zutaten nahrhafte Mahlzeiten zubereiten können. Jedes Jahr werden mehrere solcher Zentren in Nepal begonnen. Sie können ein Zentrum für ein oder mehrere Jahre unterstützen.
Kinderzentrum in Sri Lanka (Projektnummer 305020)
Ort: Sri Lanka
Betrag: Euro 5.500 pro Zentrum pro Jahr (örtliche Beteiligung: Euro 500)
Ziel: Euro 5.000
Schulbildung ist in Sri Lanka in der Theorie kostenlos. Aber viele benachteiligte Kinder, besonders in den unterentwickelten Teeplantagen und in den vom Bürgerkrieg verheerten Gebieten des Landes, haben trotzdem kaum Chancen: Ihre Eltern können sich die Ausgaben für Uniformen, Schulmaterial und andere Dinge nicht leisten, und oft sind die Kinder so hungrig, dass sie sich gar nicht konzentrieren können und weit zurückbleiben. In Helping Hands Kinderzentren erhalten 75–100 dieser Kinder Hausaufgabenhilfe und weiterführenden Unterricht und können so dem staatlichen Schulunterricht besser folgen; auch bekommen sie einen nahrhaften Snack und Gesundheitsvorsorge. Außerdem werden Eltern in Gesundheitsfürsorge, Hygiene und Familienplanung geschult, und Mütter lernen, wie sie ihren eigenen kleinen Gemüsegarten anpflanzen und mit lokal erhältlichen Zutaten nahrhafte Mahlzeiten zubereiten können. Jedes Jahr werden zwischen 5 und 10 Zentren dieser Art in Sri Lanka begonnen. Sie können ein Zentrum für ein oder mehrere Jahre unterstützen.
Kinderzentrum für Flüchtlingskinder in Sri Lanka (Projektnr. 305030)
Ort: Sri Lanka (Nord und Ost)
Betrag: Euro 9.000 pro Zentrum pro Jahr (örtliche Beteiligung: Euro 1.000)
Ziel: Euro 8.000
Über 25 Jahre herrschte der Bürgerkrieg in Sri Lanka, bevor er 2009 ein blutiges Ende nahm. Hunderttausende flüchteten aus ihren Heimatdörfern. Monatelang hausten sie in Flüchtlingslagern, bevor sie ab Ende 2009 in ihre Dörfer zurückkehren durften. Aber dort fanden sie nur Chaos und Verzweiflung: Häuser und Infrastruktur sind zerstört, die Felder liegen brach. Die meisten Kinder sind extrem unterernährt und haben seit Monaten bzw. Jahren keinen Zugang zu regelmäßigem Schulunterricht. Ihre Zukunftschancen sind düster. Daher plant Helping Hands' örtlicher Partner als den Haupt-Schwerpunkt der Wiederaufbauhilfe, in mehreren Gebieten im Norden und Osten Sri Lankas Kinderzentren für je 75–100 Kinder zu beginnen. Wie in anderen Zentren erhalten die Kinder Hausaufgabenhilfe bzw. Nachhilfeunterricht und Gesundheitsvorsorge, und Eltern besuchen Schulungen, die speziell auf ihre Situation abgestimmt sind. Aufgrund der extremen Mangelernährung erhalten die Kinder auch täglich eine nahrhafte Mahlzeit, und Trauma-Seelsorge ist ein wichtiger Bestandteil aller Maßnahmen (speziell ausgebildete Mitarbeiter stehen bereits zur Verfügung). Sie können ein Zentrum für ein oder mehrere Jahre unterstützen.
Kinderzentrum in Bangladesch (Projektnummer 301100)
Ort: Bangladesch
Betrag: Euro 5.500 pro Zentrum pro Jahr (örtliche Beteiligung: Euro 500)
Ziel: Euro 5.000
Bangladesch ist eines der ärmsten Länder der Welt, und besonders Kinder aus Randgruppen leiden extrem unter den verzweifelten Verhältnissen, denen sie kaum entrinnen können. Der einzige Ausweg, der ihnen Hoffnung für die Zukunft bietet, ist Bildung. Doch Schulbesuch und ausreichende Ausbildung ist oft ein unerreichbares Ziel. In Helping Hands Kinderzentren dürfen benachteiligte Kinder Schulunterricht besuchen, bis sie in staatlichen Schulen aufgenommen werden können. Außerdem erhalten die Kinder weitere Schulungen und Gesundheitsvorsorge. So werden 75–100 Kindern neue Hoffnung für die Zukunft geschenkt. Darüber hinaus werden Eltern in Gesundheitsfürsorge, Hygiene und Familienplanung geschult, und Mütter lernen, wie sie mit lokal erhältlichen und erschwinglichen Zutaten nahrhafte Mahlzeiten zubereiten können. Jedes Jahr werden zwischen 10 und 15 Zentren dieser Art in Bangladesch begonnen. Sie können ein Zentrum für ein oder mehrere Jahre unterstützen.
Kinderzentrum in Indien (Projektnummer 302100)
Ort: Indien
Betrag: Euro 9.000 pro Zentrum pro Jahr (örtliche Beteiligung: Euro 1.000)
Ziel: Euro 8.000
Indien ist ein Land der Gegensätze: Riesige Computerfirmen, hochmoderne Technik und fast unvorstellbarer Reichtum auf der einen Seite; verzweifelte Armut, Unterernährung und Hoffnungslosigkeit auf der anderen Seite. In armen ländlichen Gegenden und in den wachsenden Slums der Großstädte sind besonders Kinder wie in einem erstickenden Netz gefangen. Nur Ausbildung wird sie wirklich nachhaltig aus dem Teufelskreis der Armut befreien. In Helping Hands Kinderzentren erhalten jeweils 75–100 Kinder Schulunterricht oder Hausaufgabenhilfe, nahrhafte Snacks und Gesundheitsvorsorge. Eltern besuchen Schulungen und Mütter lernen, wie sie mit lokal erhältlichen und erschwinglichen Zutaten nahrhafte Mahlzeiten zubereiten können. Durch diese Maßnahmen wird Kindern von Großstadt-Slums bis hin zu entlegenen Dörfern handfeste Hoffnung geschenkt. Da die Zentren durch die Größe des Landes oft weit voneinander entfernt liegen, sind administrative Kosten in Indien etwas höher. Sie können ein Zentrum für ein oder mehrere Jahre unterstützen.
Witwen- & Waisen-Dorf (Projektnummer 301003)
Ort: Dinajpur-Bezirk, Bangladesch
Betrag:
Euro 6.000 pro Zweifamilienhaus (Projektnummer 301005)
Euro 2.500 für einen Kinderspielplatz (Projektnummer 301006)
Euro 200 pro Brunnen (Projektnummer 301007)
Euro 50 pro Tier (Viehzucht, pro Familie) (Projektnummer 301008)
Euro 15 pro Obstbaum-Schößling (pro Familie) (Projektnummer 301009)
Euro 10 pro Samenpaket für Küchengarten (pro Familie) (Projektnummer 301010)
Ziel: jeglicher Betrag
Armut verlangt oft einen hohen Preis: manchmal sogar das Leben geliebter Menschen. Und besonders Waisen und Witwen müssen nicht nur mit ihrem Kummer zurechtkommen, sondern stehen auch noch größerer Armut und einer hoffnungslosen Zukunft gegenüber. Um dieser Not zu begegnen, hat Helping Hands' örtlicher Partner begonnen, im Norden Bangladeschs ein Witwen- und Waisendorf zu errichten, wo je 6–8 Waisen mit zwei Witwen in einer "Familie" leben und die Schule besuchen werden. Familien können durch Küchengärten und Viehzucht für ihre eigene Ernährung sorgen, und durch Landwirtschaft auf dem relativ großen Ackerland dieses Dorfes wird das Dorf bald selbstständig sein. Zu den verschiedenen Bereichen des Projektes gehören u.a. Zweifamilienhäuser, Kinderzentren, Brunnen, Toiletten, Küchengärten (Samen, Schulungen und Werkzeuge), Obstbaum-Schößlinge und Viehzucht. Verschiedene internationale Organisationen unterstützen dieses Projekt—je mehr Spenden diesem Dorf zugutekommen, desto mehr Witwen und Waisen kann geholfen werden.
Investition in Kleinstunternehmen (Projektnummer 300030)
Ort: Südasien
Betrag:
Euro 2,50 pro Obstbäumchen (Projektnummer 300031)
Euro 5 pro Pflanze (Projektnummer 300032)
Euro 25 pro Schaf oder Ziege (Projektnummer 300033)
Euro 100 pro Kalb (Projektnummer 300034)
Euro 770 pro Kuh (Projektnummer 300035)
Euro 50 pro kleinem Fischerboot (Projektnummer 300036)
Euro 75 pro Nähmaschine (Projektnummer 300037)
Euro 200 pro Fahrrad-Rikscha (Projektnummer 300038)
Euro 2.400 pro Auto-Rikscha (Projektnummer 300039)
Ziel: jeglicher Betrag
In südasiatischen Ländern ist es für die ärmere Bevölkerung oft sehr schwierig, ehrliche Arbeit zu finden, durch die sie ihre Familien ernähren können. Viele haben schon das nötige Wissen oder Fähigkeiten, können sich aber nicht die Investition leisten, um Kleinstunternehmen zu beginnen. In Helping Hands Projekten erhalten vor allem Frauen in Selbsthilfegruppen die Chance, durch ein Kleinstunternehmen finanziell unabhängig zu werden: Viehzucht, Gärtnereien, kleine Läden, Nähereien, Mini-Transportunternehmen u.v.m. Unterstützung und Beratung erfolgt durch örtliche Mitarbeiter von Helping Hands' Partnern. Meist zahlen die Unternehmer das Geld als Kredit zurück, damit auch andere davon profitieren können. Schon mit einer Investition von 2,50 Euro kann so das Leben von ganzen Familien grundlegend verändert werden!
Sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen (Projektnummer 300040)
Ort: Südasien
Betrag:
Euro 150 pro Rohrbrunnen Bangladesch (Projektnummer 300041)
Euro 300 pro Rohrbrunnen Sri Lanka und Nepal (Projektnummer 300042)
Euro 1.500 pro Rohrbrunnen in Küstennähe, Bangladesch (Projektnr. 300043)
Euro 6.000 pro biologischem Wasserfilter (Projektnummer 300044)
Euro 25 pro Toilette (Projektnummer 300045)
Ziel: jeglicher Betrag
Zu den häufigsten Todesursachen besonders für Kleinkinder in Entwicklungsländern zählen verunreinigtes Wasser und mangelhafte Hygiene. Durch gesundheitliche Aufklärungsarbeit und die Installation von Rohrbrunnen sowie Toiletten kann die sanitäre Lage deutlich verbessert und viele Leben gerettet werden. Ein Rohrbrunnen wird jeweils von mehreren Familien benutzt; Helping Hands' örtliche Partner sorgen für die Installation, unterweisen die Familien in der Instandhaltung und bieten Gesundheits- und Hygieneschulungen an. Sauberes Wasser ist auch eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Viehzucht und Gartenarbeit. In Sri Lanka und Nepal ist die Installation aufgrund des felsigen Bodens teurer; in Bangladesch muss aufgrund von salzigem Grundwasser in Küstengebieten deutlich tiefer gebohrt werden, außerdem sind in vielen Gebieten höhere Lagen von Grundwasser durch Arsen verseucht. Eine Alternative zu Rohrbrunnen ist ein biologischer Wasserfilter, der Teichwasser durch drei verschiedene Lagen von Steinen filtert.
Transportmittel für Mitarbeiter (Projektnummer 300011)
Ort: Südasien
Betrag:
Euro 75 pro Fahrrad (Projektnummer 300012)
Euro 1.500–2.000 pro Motorrad (Projektnummer 300013)
Ziel: jeglicher Betrag
In südasiatischen Ländern (zurzeit Bangladesch, Nepal, Sri Lanka, Indien) arbeiten Helping Hands' örtliche Partner vorwiegend in ländlichen Gegenden. Dabei sind Projekte oft weit voneinander entfernt, die Infrastruktur ist schlecht und öffentliche Verkehrsmittel sind unzuverlässig und oft gefährlich, wenn überhaupt vorhanden. Um Entwicklungshilfe effektiv auszuführen, brauchen Mitarbeiter von örtlichen Partnern eigene Transportmittel, die sie schnell und sicher zum Ziel bringen. Im Normalfall werden dafür Fahrräder benutzt; in manchen Gegenden und Projekten auch Motorräder. Da die örtlichen Partner jedes Jahr in Mitarbeiterzahlen und Einsatzgebieten wachsen, bleibt dieser Bedarf immer aktuell.
Kommunikationsgeräte für Mitarbeiter (Projektnummer 300020)
Ort: Südasien
Betrag:
Euro 100 pro Handy (Projektnummer 300021)
Euro 150 pro Digitalkamera (Projektnummer 300022)
Euro 300 pro Drucker (Projektnummer 300023)
Euro 500 pro Kopiergerät (Projektnummer 300024)
Euro 700 pro Generator (Projektnummer 300025)
Euro 750 pro Laptop (Projektnummer 300026)
Euro 1.000 pro Videoprojektor (Projektnummer 300027)
Ziel: jeglicher Betrag
Um Entwicklungshilfe effektiv durchzuführen und Kosten gering zu halten, sind geeignete Kommunikationsgeräte vor Ort eine wichtige Voraussetzung. Helping Hands' örtliche Partner in Südasien arbeiten oft in Gebieten, wo "normale Dinge" wie z.B. ein ordentliches Telephonsystem oder geregelte Stromversorgung nicht die Norm sind. Aber die Kommunikation mit den Landes-Büros muss trotzdem funktionieren; dabei helfen Handys, Computer und Generatoren. Auch besteht ein Bedarf an Geräten wie Digitalkameras, Drucker, Kopierern und Videoprojektoren, die dabei helfen, dass Berichte erstellt werden können, die Arbeit in den Haupt-Büros effektiv und entsprechend den Erwartungen der Projektpartner und Spender durchgeführt werden kann, und dass die Kapazität der örtlichen Partner gestärkt wird. Da Helping Hands' örtliche Partner jedes Jahr in Mitarbeiterzahlen und Einsatzgebieten wachsen, bleibt dieser Bedarf immer aktuell.
Dorfgesundheitsprogramm in Indien (Projektnummer 302211)
Ort: Washim, Indien
Betrag: Euro 9.000 für 10 Dörfer (ca. 10–15.000 Menschen) pro Jahr
(örtliche Beteiligung: Euro 1.500)
Ziel: Euro 7.500
Seit 1936 versorgt das Reynolds Memorial Krankenhaus in den ländlichen Gegenden von Zentral- und Ost-Maharashtra die unteren Gesellschaftsschichten mit Gesundheitsfürsorge und hilft auch denen, die sich eigentlich keine medizinische Hilfe leisten können. Dies geschieht zum großen Teil durch ein 1987 begonnenes Dorfgesundheitsprogramm, das Tausende von Menschen in den Dörfern um Washim erreicht. Viele der Dorfbewohner haben nicht die Mittel, bis zum Krankenhaus in der Bezirkshauptstadt zu fahren, oder bleiben aus sozialen oder kulturellen Gründen lieber in ihren Dörfern. Die Teams vom Krankenhaus bieten ihnen grundlegende medizinische Dienste an, besonders Vor- und Nachsorge bei Geburten, und führen auch aufklärende Schulungen über Hygiene, richtige Ernährung und Familienplanung durch. Außerdem helfen sie den Frauen im Aufbau von Selbsthilfegruppen mit Spar- und Kreditprogrammen. Aufgrund verschiedener struktureller Änderungen im Krankenhaus braucht dieser Dienst dringend Unterstützung. Das Reynolds Memorial Hospital bietet Dorfgesundheitsprogramme in 50–100 Dörfern um Washim an.
Fahrzeuge für Dorfgesundheitsprogramm (Projektnummer 302212)
Ort: Washim, Indien
Betrag: Euro 18.500 für Krankenwagen; Euro 14.500 für Bus
Ziel: Euro 33.000
Um das Dorfgesundheitsprogramm in 50–100 Dörfern um Washim in Zentral-Maharashtra (siehe voriges Projekt) noch effektiver durchzuführen, werden verschiedene Fahrzeuge benötigt. Zum einen besitzt das Reynolds Memorial Hospital noch keinen Krankenwagen; ein solches Fahrzeug wird dringend benötigt. Auch plant das Krankenhaus, im Rahmen des Dorfgesundheitsprogrammes einen regelmäßen Bus-Service zwischen den Dörfern und dem Krankenhaus einzurichten. Dabei wird ein oder zweimal pro Woche zu einem festgesetzten Zeitpunkt ein Bus das jeweilige Dorf anfahren und Patienten kostenlos zu Untersuchungen im Krankenhaus transportieren. Da in dieser Gegend die Straßen relativ schlecht sind und die Dörfer oft weit auseinanderliegen, werden voraussichtlich zwei Busse gebraucht.